Tief ein- und ausatmen ist der Königsweg zur Entspannung.
Es gibt unzählige Varianten. Schau, welche für dich am hilfreichsten ist.
Probiere aus.
Übe täglich mindestens einmal. Ein paar Sekunden oder ein paar Minuten reichen.
Wenn du 30 Sekunden übst und eine Wirkung spürst, ist es richtig. Wenn du 30 Sekunden übst und auch mal keine Wirkung spürst, ist es auch in Ordnung. Versuche dann beim nächsten Mal ein bisschen länger dabei zu bleiben.
Es ist ok, dass deine Gedanken und Gefühle dir chaotisch und störend vorkommen. Dass sie dir bewusst werden, ist unglaublich wichtig, um deine Achtsamkeit zu trainieren. Wenn du als Wirkung auch mal Frust verspürst über deine misslingende Konzentration, dann wisse: Das ist eine Wirkung! Das ist die Basis für mehr.
Die einfachste Übung:
Atme ein. Atme tief aus.
Atme ein. Atme tief aus.
Atme ein. Atme tief aus.
Und spüre einen Moment der Wirkung nach.
Wenn du mehr willst:
Achte auf deinen Körper. Besonders auf deine Verbindung zur Erde/ zum Boden.
Richte dich auf.
Versuche deine Muskeln bewusst zu entspannen. Körperteil für Körperteil.
Atme dorthin, wo du Spannung fühlst, schick deine Gedanken und deinen Atem in deinen Nacken, deine Arme, deinen Kiefer, deinen Bauch..
Sitze still. Summe einen Ton. Töne einen Vokal.
Zünde eine Kerze an. Geh in die Natur und schau ins Grüne. Achte auf jeden Schritt
Stell dein Handy auf Flugmodus.
…
Es gibt unzählige Entspannungsanleitungen und -methoden. Ich übe z.B. durch Yoga, mit 7Mind (kostenlos für Mitglieder der Barmer, andere Kassen übernehmen oft die Kosten, wenn du das integrierte Achtsamkeitstraining gemacht hast), mit dem ZaZenTimer. Mir tut Regelmäßigkeit gut – und Abwechslung auch. Beides darf sein.
Freu dich an den Möglichkeiten 🙂


